Netzwerk – Eigenleistung

Ich hatte ja bereits geschrieben, dass wir das Thema Netzwerk und Verkabelung in Eigenleistung erbringen (siehe hier). Nachdem das ganze Equipment bereits seit einigen Wochen darauf wartete, verbaut werden, ging es letztes Wochenende endlich los.

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Zusammen mit Hajö (DankeDankeDanke!) haben wir am Freitag gut 170m CAT7 Duplexkabel verlegt. Nach einigen kleinen Schwierigkeiten (das Kabel ist anfangs immer abgerissen), hatten wir dann die richtige Technik. Evtl. sind folgende Tipps für weitere Bauherren interessant:

  • Einziehspirale ist unbedingt erforderlich. Wir hatten eine aus Kunststoff, reicht völlig
  • Immer so viele Adernpaare wie möglich in die Litze einführen (diese reißen gerne mal ab) und mit Gewebeband fixieren, siehe hier:

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  • Das Kabel sollte vorher schön ordentlich abgewickelt sein (ohne Verdrehung). Jede Verdrehung erschwert das Durchziehen
  • Lieber „drücken“ als „ziehen“, heißt wir haben uns leichter getan, wenn der Ziehende immer nur einen leichten, gleichmäßigen Druck ausgeübt hat und der Drückende das Kabel in das Leerrohr nachgeführt hat
  • Spülmittel ist okay (zum Einschmieren des ersten Teils), muss aber nicht sein und geht auch ohne

Samstag/Sonntag habe ich dann die Netzwerkdosen verlegt. Nachfolgend eine kurze Beschreibung (nach der dritten ging es auch hier recht flott, ich habe pro Dose so ca. 25min. gebraucht):

  • Kabel ca. 7cm abisoliert, Kabelschirm zurückgeschoben und auf ca. 2cm gekürzt IMG_1036
  • Kabel in die Dose einfädeln und Zugentlastung festschrauben (wir haben Telegärtner-Dosen, sehr empfehlenswert, weil recht flexibel) IMG_1037
  • Adernpaare vorsortieren (wir benutzen den T568B Standard), durch die Kabelzuführung führen und Abschirmung auf Höhe der Platine abschneidenIMG_1038
  • Kabel mit dem LSA-Werkzeug auflegen IMG_1039
  • Fertig! IMG_1041

Gestern habe ich dann noch den 19″ Netzwerkschwank aufgehängt, damit ich so schnell es geht mit dem Patchpanel weitermachen kann. Fortsetzung folgt!

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Eigenleistung!

Sie ist vollbracht, unsere erste Eigenleistung!

(Wahrscheinlich wird es zwar nicht die letzte bleiben, aber dank zweier linker Hände überlasse ich die Arbeit lieber den Profis…)

Unser Polier gab uns vor Wochen den Tipp, den Hausanschlussraum zu streichen, bevor die Rohinstallation entsteht. Ein prima Tipp.

So habe ich mich also mit ollen Klamotten, einem Eimer Farbe und diversen anderen Utensilien aufgemacht und habe den Kellerraum gestrichen. Im Internet gab es auch hierzu zahllose Tipps und Hinweise, die sich (wie immer) zu 100% widersprechen.

Ich habe es so gemacht:

  • Acryl Tiefgrund (Baumarktprodukt)
  • Dispersionsfarbe (nicht das billigste Produkt), 2x gestrichen

Und so sieht es nun aus:

Diese Woche ging es dann Schlag auf Schlag: Sanitärplanung, Elektroplanung, Termine mit Malern, Anfragen an Umzugsunternehmen etc. –> Viel Raum für weitere Beiträge.