Nachtrag zum Fazit – Ärger mit SES Kalka

Nach langer Zeit kommt hier mal wieder etwas Aktuelles.

Leider etwas Negatives, da sich eine der ausführenden Firmen leider mittlerweile von einer negativen Seite gezeigt hat…

Von Anfang an hatten wir leichte Probleme mit den installierten Geräten von der Fa. Kalka aus Erkelenz u.a. mit unserer KWL und auch der Gasbrennwerttherme von Wolf. Diese Schwierigkeiten wurden – wenn auch zögerlich – ausgeräumt. So sind wir z.B. bei der KWL  noch immer unsicher, ob die Kompenz der Fa. Kalka ausreicht, um diese kompexen Anlagen vernünftig zu planen. So wurde uns bsp. nie ein Luftmengenplan zur Verfügung gestellt (ich bezweifle, dass dieser überhaupt existiert) und die gesamte Anlage wurde nicht ordnungsgemäß eingestellt bzw. ziemlich herumgedoktort.

Wie so oft wurde auch nur auf erhöhten Druck gehandelt. So wurden bsp. erst dann Schalldämpfer bei der KWL eingebaut, nachdem wir uns massiv beschwert haben.

 

Bei der Heizung das gleiche Spiel: Die ursprünglichen Einstellungen der Therme sind vielleicht für einen Altbau aus den 50ern geeignet, aber nicht für ein extrem gut gedämmtes KFW70-Haus. Die Heizung war dermaßen schlecht eingestellt, dass wir uns in den ersten Monaten mit zuviel Verbrauch und einer erhöhten Abnutzung (dank einer unglaublich hohen Anzahl von Brennerstarts) herumärgern mussten. Erst nach intensiver Suche in diversen Internetforen konnten wir selbst (!) die richtigen Einstellungen vornehmen.

Nun aber zum größten Ärgernis: Im Sommer diesen Jahres stellten wir plötzlich fest, dass im Bad die Fußbodenheizung lief, was uns vorher nicht aufgefallen ist. Nach mehrmaliger Kontaktaufnahme wurde dann nach den Sommerferien ein wohl defektes Umschaltventil gewechselt. Obwohl von Anfang an klargestellt wurde, dass dies  ein Garantiefall ist, hat uns die Fa. Kalka eine doch beträchtliche Rechnung gestellt. Trotz mehrmaliger Klärungsversuche und einem völlig inakzeptablen Einigungsversuch kam es dann zur Eskalation. Die Details erspare ich mir.

Zusammenfassend sind wir maßlos enttäuscht von der Fa. Kalka. Nicht nur die mangelhaft ausgeführten handwerklichen Leistungen, sondern das katastrophale Beschwerdemanagement führen dazu, dass wir diese Firma definitiv nicht weiterempfehlen und garantiert nicht mehr beauftragen werden.

Sauna

Juchhu!

Erstens, weil ich seit Monaten wieder einen Beitrag schreibe und

Zweitens, weil die Sauna endlich da ist!

Von Anfang an war mein größter Wunsch, eine eigene Sauna im Keller zu haben. Nun ist das Budget während der Bauphase ja nicht unendlich (habe ich mal erwähnt, dass jeder Sonderwunsch fast immer „einen Tausender“ gekostet hat? Jedesmal, wenn man gefragt hat, was das denn so kostet, bekam man die Antwort „So um die Tausend“. Klingt ja nach nicht viel. Problem ist nur, wenn man viele Sonderwünsche hat. Aber ich schweife ab…).

Aber im Dezember war es soweit, wir haben uns an den Ausbau des letzten Kellerraums gemacht. Der sah vorher so aus. Also eine große Rumpelkammer:

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Nach dem Aufräumen:

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Unser Fliesenleger Mark Gottschalk hat dann losgelegt:

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Dann habe ich einen deutschen Sauna-Hersteller im schönen Neubrandenburg gefunden und dort zugeschlagen. Es gab eine tolle Aktion mit einem Sortimentswechsel und einer prima Beratung. Und schwups, 3 Wochen später, wurde die Sauna geliefert:

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Ein wenig Angst habe ich schon bekommen, als die 600kg-Palette dann in Einzelteilen im Keller war. Aber dank tatkräftiger Unterstützung der Herren Reiner und Frank ging es an den Aufbau (und 700 € gespart…):

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Insgesamt hat der Aufbau inkl. Elektrik ca. 9,5 Stunden gedauert. Und dann war sie fix und fertig und betriebsbereit:

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Den „Wellnesskeller“ haben wir dann über die Feiertage noch etwas rausgeputzt, damit man sich beim Entspannen auch wohlfühlt. Und so sieht das Endergebnis aus:

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Kurzer Tipp: Wir haben uns für einen Verdampferofen entschieden, mit dem man diverse Inhalations- und Warmluftbäder genießen kann. Gerade bei Erkältungen eine prima Alternative zur richtig heißen Sauna und viel gesünder!

SAT>IP oder Fernsehen einfach gemacht

IMG_1169Von Anfang an stand für uns fest, dass wir auf eine komplette Antennen- oder SAT-Verkabelung im Haus verzichten möchten. Der Grund hierfür war, dass ich bereits im letzten Jahr auf die neue Technologie SAT>IP aufmerksam geworden bin und wir sowieso für fast alle Räume Netzwerkdosen geplant hatten.

SAT>IP ist ein relativ neuer Standard für den Empfang und die Verteilung von Fernsehsignalen. Alles was benötigt wird, ist ein Konverter, der die Signale von der SAT-Schüssel umsetzt und in ein bestehendes Netzwerk einspeist.

Anschließend kann mit jedem SAT>IP-fähigen Gerät (bsp. Receiver, PC, Laptop, Handy, Tablet) das Fernsehsignal wiedergegeben werden und dies sogar parallel (mit bis zu 4 Sendern gleichzeitig).

Skeptisch war ich, ob denn im Netzwerk ein störungsfreier Empfang gewährleistet ist. Um das Fazit vorwegzunehmen: SAT>IP läuft einwandfrei, stabil und vor allem ohne jegliche „Fummelei“ im Netzwerk. Ich habe selten erlebt, dass etwas mit „plug & play“ funktioniert…

Für die Interessierten stelle ich eine kurze Liste mit dem Equipment zusammen, das wir einsetzen:

  • Internetanschluss (VDSL) mit 50Mb/s über die Telekom
  • SAT-IP Konverter Triax TSS-400

tss400

 

 

 

 

 

 

ufs906

 

 

 

 

 

Zusätzlich nutze ich noch diverse Apps und Software (EyeTV, SAT>IP App, etc.), um von meinen mobilen Geräten auf das TV-Signal zugreifen zu können.

Weitere Infos gibt es auch auf der offiziellen Seite von Astra.

In 5 Tagen…

…ist Hausübergabe!

Unglaublich, wie schnell das am Ende geht. Und ich komme nicht mehr hinterher, daher eine kurze Zusammenfassung. Das wichtigste zuerst: Das Kinderzimmer ist fertig!

Parkett liegt, Sockelleisten, das Piratenschiff hängt. Und seit letztem Wochenende auch Sonne, Wolken und ein „Obstbaum“…:

Im Badezimmer haben wir einen beleuchteten Spiegel angebracht. Dieser ist von Lux Aqua, die m.E. ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis haben. Nicht zu vergessen die erste funktionierende Toilette (!), die Kopfbrause und die erste Innentür:

Das Gäste-Bad hat uns ja Sorgen bereitet. Erst wegen der zu schmalen Tür, dann wegen des geplanten Waschbeckens. Dies sollte ursprünglich ein „richtiges“ Waschbecken mit 60cm Breite werden. Dann haben wir aber festgestellt, dass es unheimlich weit in den Raum hineinragen würde. Kurzerhand haben wir unseren Plan geändert und ein komplett anderes Becken genommen, das auch deutlich filigraner wirkt. Es ist ein Duravit Stark 3 Handwaschbecken. Blöd ist nur, dass wir nun einen teuren Unterschrank hier stehen haben, der für das eigentlich geplante Becken war…

Achja, Ostern habe ich noch mit einem guten Freund 3 der 4 Kellerböden gestrichen. Das hat gut geklappt, da unser Maler uns sehr gute Farbe gegeben hat (Profitec Acryl-Bodensiegel). Nach 2 Anstrichen sieht das richtig gut aus und ist vor allem schneller zu machen als zu fliesen…

Ergebnis Blower-Door-Test

BDT

Vor zwei Wochen hat ja bereits der Blower-Door-Test stattgefunden. Leider war ich nicht mit dabei, aber man bekommt ja ein schönes Zertifikat. Um es vorwegzunehmen: Das Ergebnis ist super. Aber warum führt man den Test eigentlich durch:

 

Der Blower-Door-Test gibt Auskunft darüber, in welchem Umfang und wo ein Haus Schwachstellen in Form von Luftundichtheiten aufweist.

Mit den Messungen eines Blower-Door-Tests wird die Luftdichtheit eines Gebäudes überprüft. Nach Auswertung der Messungen werden Leckagen in der Gebäudehülle aufgedeckt, die zu viel Luft von außen in das Gebäude dringen lassen und umgekehrt.

Durch die Energieeinsparverordnung sind bestimmte Werte vorgeschrieben, die bei einem Neubau nicht überschritten werden dürfen. Dieser Wert muss bei uns <1,5 1/h sein.

Tatsächlich haben wir einen Wert von 0,69 erreicht. Wenn man bedenkt, dass für ein Passivhaus ein Wert <0,6 vorgeschrieben ist, haben wir also fast diesen Standard erreicht. Und das bei einem KfW70 Haus.

Wie sagte unser Bauleiter so schön: „Ihr Haus ist dicht wie eine Kastanie“.