Installation Sanitär & Elektro

Jetzt geht´s richtig voran. Die Herrschaften von Elektro Mainz und ses-Kalka klotzen richtig ran, sodass innerhalb von 2 Tagen schon kilometerlange Rohre, Kabel und Leitungen gezogen wurden. Die Gastherme ist auch bereits montiert. Die Lüftungsanlage stand heute morgen noch wie bestellt und nicht abgeholt im Flur rum…

Jetzt sind noch ein paar Tage Zeit, bevor der Putzer dann nächsten Donnerstag seine Arbeit aufnimmt. Nicht vergessen darf ich, von der Elektro-Rohinstallation viele Fotos zu machen, damit wir später wissen, wo die Kabel langlaufen.

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Elektroplanung

Für alle zukünftigen Häuslebauer sind hier ein paar Tipps zur Elektroplanung. Die meisten Tipps habe ich ebenfalls durch Baublogs erhalten, und überall klang durch, dass eine rechtzeitige Planung das ganze Thema deutlich vereinfacht. Das stimmt.

Ich habe bereits vor Wochen damit begonnen, mir Gedanken zur Elektroplanung zu machen. Hierbei habe ich eine gute Seite gefunden, die sich “Elektro-Plus” nennt. Dahinter stecken eine Reihe bekannter Firmen, die sich zu einer Interessengemeinschaft zusammengefunden haben. Hier habe ich u.a. diesen Raumplaner gefunden, mit dem ich auch gearbeitet habe.

Man muss sich allerdings im Klaren sein, dass die Initiative “Elektro-Plus” natürlich extrem hohe Standards voraussetzt. Nach dem Motto: Mindestens 25 Steckdosen, 4 EDV-Anschlüsse, 8 Decken- und 6 Wandleuchten sind für ein 10qm Zimmer Zimmer notwendig. Also ein wenig Vorsicht, wenn man dann seine Baubeschreibung mit den “RAL Ausstattungswerten” im Raumplaner vergleicht…

Ich habe dann pro Zimmer unseren Standard mit dem vorgeschlagenen verglichen und dort auch die jeweilige Menge an Steckdosen etc. eingetragen. Anschließend habe ich überlegt, ob noch zusätzliche Installationen sinnvoll und v.a. notwendig sind. Zum Schluss habe ich dies dann in unserer Grundrisse eingetragen. So sah das dann aus:

Elektroplanung EG

Dies hat ziemlich lang gedauert, aber zum Schluss hatte ich ein gutes Gefühl, als es dann zur eigentlichen Planung mit dem Elektriker ging. Dieser Rundgang hat zwar trotzdem 2 Stunden gedauert, aber es war von großem Vorteil, dass ich für jedes Zimmer eine ungefähre Vorstellung hatte, wo was hinkommt. Zudem haben wir auch das Glück, dass wir einen sehr kompetenten Elektriker haben, der mir zusätzlich wertvolle Tipps und auch einige Verbesserungen nahelegte.

So hat sich danach nur noch wenig verändert und es konnte heute mit der eigentlichen Rohinstallation losgehen. Stemmen, Schmutz und Staub sage ich nur…

Rohinstallation I

 

Gestern ging die Rohinstallation los. Einen Tag bin ich nicht auf der Baustelle gewesen und schon sieht wieder alles anders aus. Angefangen wurde bsp. mit den Belüftungsrohren für unsere Lüftungsanlage:

Und in den Bädern wurden die ersten Konsolen für WC und Waschtische installiert:

Montag geht es dann mit Elektro weiter. Da bin ich schon sehr gespannt, weil hier ein großer Karton auf meine zweite Eigenleistung wartet: Das Netzwerk. Aber auch das ist einen eigenen Artikel wert.

Gestern wurden auch der Kran und die Bauhütte abgebaut. Jetzt können wir schon besser erahnen, welch tolle Aussicht wir bald haben!

Eigenleistung!

Sie ist vollbracht, unsere erste Eigenleistung!

(Wahrscheinlich wird es zwar nicht die letzte bleiben, aber dank zweier linker Hände überlasse ich die Arbeit lieber den Profis…)

Unser Polier gab uns vor Wochen den Tipp, den Hausanschlussraum zu streichen, bevor die Rohinstallation entsteht. Ein prima Tipp.

So habe ich mich also mit ollen Klamotten, einem Eimer Farbe und diversen anderen Utensilien aufgemacht und habe den Kellerraum gestrichen. Im Internet gab es auch hierzu zahllose Tipps und Hinweise, die sich (wie immer) zu 100% widersprechen.

Ich habe es so gemacht:

  • Acryl Tiefgrund (Baumarktprodukt)
  • Dispersionsfarbe (nicht das billigste Produkt), 2x gestrichen

Und so sieht es nun aus:

Diese Woche ging es dann Schlag auf Schlag: Sanitärplanung, Elektroplanung, Termine mit Malern, Anfragen an Umzugsunternehmen etc. –> Viel Raum für weitere Beiträge.

Wärmedämmverbundsystem

Nach 2 Wochen “Winterpause” geht es nun also weiter. Nachdem der Winter bislang komplett ausgeblieben ist, kommt nun aber das nächste wetterabhängige Gewerk: Unser WärmeDämmVerbundSystem, kurz WDVS.

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Heute hat die Firma “Neuland Trockenbau” mit dem WDVS angefangen. Der Name ist  hoffentlich keine Steilvorlage für die Qualität des Gewerks…

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Die DIN gibt vor, dass das Wärmedämmverbundsystem nicht bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius verarbeitet werden soll. Da hoffen wir, dass es jetzt so warm bleibt. Aber der Zeitplan ist auf der anderen Seite bislang so gut eingehalten worden, dass wir uns bei einer Verzögerung keine Sorgen machen müssen.

Apropos Zeitplan: Unser Bauleiter hat seine freien Tage über Weihnachten genutzt (großartiger Einsatz, finde ich), um uns einen konkreten Zeitplan zu übergeben. Natürlich noch abhängig von vielen noch unbekannten Faktoren haben wir nun den Tag der Übernahme auf den 30. April festgelegt. Das ist in knapp 4 Monaten nach Adam Riese.

Da wurde es auch Zeit, dass wir uns um andere grundlegende Dinge kümmern, wie bsp.:

  • Angebotseinholung Umzugsunternehmen
  • Angebote Malerarbeiten
  • Angebote Tischlerei (für die Ablage der beiden Waschbecken im Bad)

Zudem bin ich auf die – finde ich – grandiose Idee gekommen, die ersten Umzugskartons bei ebay Kleinanzeigen zu sammeln. Jetzt sind zumindest schon mal die ersten 100 Kartons im Keller. 5 davon sind schon gepackt. Fehlen also noch ca. 175 zu packende Kartons. Auwei.

Außerdem hatten wir heute den Termin für die Elektroplanung. Aber das ist einen eigenen Beitrag wert…